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Innovation mit Geschichte – 1893, Wien, elfter Bezirk:

 

Die in der Zinnergasse 6 ansässige traditionsreiche K & K Parquettfabrik Biach & Cie. wechselt den Eigentümer. Von nun an produziert hier die Slavonia Österreichische Holzindustrie AG Parketten, Furniere, später auch Türen und Fenster.

Der Name des neu gegründeten Unternehmens leitet sich von der slawonischen Eiche ab, die dank ihres besonderen Charakters zu den schönsten Holzsortierungen für Massivparketten zählt. Die hochwertigen Eigenschaften der Eiche scheinen in der Folge auch für das Unternehmen Programm: Beständig verfolgt Slavonia ihren Weg über zwei Weltkriege und die – von wechselnden Besitzverhältnissen geprägte – Zwischenkriegszeit. Mit dem Wiederaufbau nach 1945 bekommt auch das Unternehmen neuen Aufschwung und legt den Grundstock für die folgenden Jahrzehnte, in denen Slavonia kontinuierlich neue Märkte erschließt.

 

Von gediegenem Holz zu hoch innovativen Entwicklungen
Slavonia auf dem Weg zur Vielseitigkeit

 

Das traditionsreiche Unternehmen Slavonia richtet seinen Blick in die Zukunft: Dem Unternehmenstrend zur Diversifikation entsprechend wird die Dachsparte begründet. Sie dient dem Vertrieb einer völlig neuen Entwicklung auf dem Abdichtungssektor – polymermodifizierten Bitumendachbahnen. Die Geburtsstunde von ISOFLAMM® ist damit eingeläutet, einer Marke, die sich international durchsetzen und auf Millionen Quadratmetern Flachdächern, Terrassen, Parkdecks und Brücken dauerhaft bewähren wird …

Wechselreiche Jahre folgen. 1976 wird Slavonia von der Schoellerbank AG übernommen. Sie lagert die Parkett- und Furnierproduktion aus und paßt den Namen des verbleibenden Unternehmens dem nunmehrigen Kerngeschäft an. Als Slavonia Baubedarf GesmbH geht das Unternehmen weiter innovative Wege:

Auf den Ölschock Mitte der 70er-Jahre und den darauf folgenden Trend zur Energieeinsparung reagiert Slavonia 1980 mit einer Entwicklung, die den Exporterfolg des Unternehmens bis heute prägt: Die SPIDI® Metallunterkonstruktion macht es möglich, große Wärmedämmstärken für hinterlüftete Fassadenkonstruktionen einzusetzen.

1984 übergibt die Schoellerbank AG die Slavonia Baubedarf GesmbH im Rahmen eines Management Buy-outs an Dr. Gunter Erker, der dem Unternehmen seit 1979 als Geschäftsführer vorsteht. Noch bevor der Eiserne Vorhang hochgeht, wird er beginnen, mit Slavonia neue Märkte im Osten zu erschließen …

 

Slavonia Goes East
Schritte in einen zukunftsträchtigen Markt

 

Ab Mitte der 1980er-Jahre leiten Glasnost und Perestrojka ein Ende des Ostblocks ein. Dennoch wagen zu diesem Zeitpunkt nur wenige Unternehmen den Schritt ostwärts. Die Slavonia Baubedarf GesmbH erkennt die Chancen und gründet  ab 1986 zahlreiche Tochterfirmen sowie Joint Ventures.

Später macht das stark expandierende Dach-, Fassaden- und Projektgeschäft aber einen Standortwechsel notwendig: Slavonia bleibt ihrer „Heimat“, dem elften Wiener Bezirk, verbunden und zieht 2007 mit den Büroräumlichkeiten in die Hauffgasse 3–5. Moderne Bürostandards und eine verkehrsgünstige Lage schaffen die Voraussetzung, das Unternehmen von hier aus effizient in Richtung Zukunft zu führen. Der Beständigkeit verpflichtet, für Innovation offen … Zwischen diesen beiden Herausforderungen entwickelt sich die Slavonia Baubedarf GesmbH über die Jahrzehnte zu einem international erfolgreichen Unternehmen.

In Österreich ist man sich der außergewöhnlichen Leistungen für die heimische Wirtschaft bewußt: Mit der Wiederverleihung des bereits 1932 erstmals erhaltenen Staatswappens der Republik Österreich fügt sich die Slavonia Baubedarf GesmbH seit 1995 in eine kleine Reihe ausgewählter Unternehmen: Nur zwei Prozent der heimischen Betriebe dürfen diese hohe Auszeichnung in ihrem Namen führen – ein Markenzeichen für Unternehmensqualität!

 

Ein neues Jahrtausend - eine neue Generation
Die Zukunft ist gesichert

 

Bis zuletzt ist Slavonia auch jener Sparte treu geblieben, die einst die Erfolgsgeschichte des Unternehmens begründet hat. 2006 entschließt man sich jedoch dazu, die Parkettsparte auszugliedern – in die neu gegründete Parketteria in 1090 Wien. Dort betreuen nun die bisherigen Mitarbeiter die Kunden des Unternehmens in bewährter Weise ausgezeichnet weiter.

Mit dem Beginn des neuen Jahrtausends übernimmt schließlich auch eine neue Generation Verantwortung in der Slavonia Baubedarf GesmbH. Zwanzig Jahre nach seinem Vater steigt Stefan Erker in das Unternehmen ein. Im Jahr 2006 tritt Stefan Erker als geschäftsführender Gesellschafter in die Unternehmensleitung ein.

Dank einer konsequenten Unternehmenspolitik blickt die Slavonia Baubedarf GesmbH sicher in die Zukunft.